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GdP Baden-Württemberg verurteilt Fußball-Ausschreitungen in Stuttgart

Stuttgart.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verurteilt die Ausschreitungen am Rande des Bundesligaspiels Stuttgart gegen Hertha Berlin am Freitagabend aufs Schärfste. Es sei ein Grad der Eskalation erreicht worden, so der GdP-Landesvorsitzende Rüdiger Seidenspinner, der durch nichts mehr zu rechtfertigen sei! "Wenn gewaltbereite Straftäter unter dem Deckmantel des Fußballs so weit gehen, dass Kolleginnen und Kollegen zur Schusswaffe greifen müssen um sich zu schützen, muss jedem endlich klar sein, dass hier nicht nur die echten Fußballfans in Misskredit gebracht werden, sondern sämtliche Grenzen überschritten wurden." Es sei jetzt an der Zeit, dass der Rechtsstaat hier deutliche Zeichen gegen diese Pseudofans setze, sagte der GdP-Landeschef am Samstagabend in Stutgart.

Wer meine, dass man sich unter dem Deckmantel des Fußballs alles erlauben und Polizistinnen und Polizisten als Freiwild betrachten könne, dem müsse deutlich aufgezeigt werden, dass es Grenzen gebe.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erwartet, dass sich die Vereine und Fanvereinigungen klar und deutlich von diesen Straftätern distanzieren und von der verantwortlichen Politik klare Zeichen zum Schutz der Kolleginnen und Kollegen. Hierzu gehört ein voll umfänglicher Rechtsschutz durch den Dienstherrn, damit verletzte Kolleginnen und Kollegen nicht selbst für ihre zivilrechtlichen Schutz und Forderungen sorgen müssen.

Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten sind keine Kavaliersdelikte, sondern Straftaten!