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Start der Tarifverhandlungen 2009

GdP-Baden-Württemberg: Gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden!

Eberdingen.

„Gute Tarifergebnisse sind nachhaltiger für Wirtschaft, Wohlstand und sozialen Frieden, als hektische Reparaturen mit der Gießkanne. Deshalb fordern wir für die rund 700 000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst und die 1,2 Millionen Beamtinnen und Beamte 8 Prozent Einkommenserhöhung, mindestens jedoch 200 Euro für jeden Beschäftigten“, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Josef Schneider, zum Auftakt der heute beginnenden Tarifrunde 2009.

Schneider: „Es ist uns ein Anliegen, dass die Bürgerinnen und Bürger im Land erkennen, dass diese Tarifrunde auch die Grundlage für die Bezahlung der Polizeibeamtinnen und -beamten im Land sein wird. Wir leisten gute Arbeit, was durch alle öffentlichen Umfragen immer wieder bestätigt wird. Dafür können wir uns aber nichts kaufen, weil die Besoldung der Polizeibeamtinnen und -beamten in den letzten Jahren spürbar gekürzt wurde. Darüber hinaus ist Baden-Württemberg im Vergleich der Besoldungsstruktur der Polizeien der Länder auf einem der letzten Plätze. Deshalb erwarten wir, dass unsere Landesregierung ihren Einfluss in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) deutlich macht, um in einer schwierigen Lage möglichst schnell zu einem für alle Beteiligten vernünftigen Abschluss zu kommen. Wir sind jedenfalls bestrebt, schnell zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen.

Dass die Beschäftigten der Polizei bereit sind, mit Nachdruck für ihre berechtigten Forderungen einzutreten, werden wir mit einem bundesweiten POLIZEIAKTIONSTAG am 3. Februar 2009 in Hannover am Dienstsitz des Verhandlungsführers der öffentlichen Arbeitgeber der Länder, dem niedersächsischen Finanzminister Möllring, zeigen. Der GdP-Landesbezirk Baden-Württemberg wird sich an POLIZEIAKTIONSTAG beteiligen.

Öffentliche Protest-Aktionen der Polizei – auch in Baden-Württemberg – werden wir vom Fortgang der Verhandlungen abhängig machen.