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GdP-Baden-Württemberg: In die Polizei investieren!

Eberdingen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert die Sanierung der „maroden“ Standorte der Akademie der Polizei, insbesondere am Standort Freiburg und der Stuttgarter Hundeführerschule.

Im Zusammenhang mit den „Schutzschirmen“ und den Konjunkturprogrammen ist auffällig, wie und was gerade in der ganzen Republik öffentlich diskutiert wird. Sicher ist die Bildungspolitik wichtig, sicher gibt es auch viele Schulen, die sanierungsbedürftig sind. Sicher kann man die Verkehrsinfrastruktur auch in Baden-Württemberg durch Investitionen deutlich verbessern. Daran wollen wir gar nicht zweifeln. Sicher gibt es auch einen immensen Nachholbedarf in den Schulen, was die Integration der „Menschen mit Migrationshintergrund“ in unsere Gesellschaft betrifft. Derzeit hat – neben den Schulen- allerdings die Polizei meist und mit hohem Aufwand das Problem im Umgang mit den nicht integrierten jungen Menschen im Land.

Und es gibt auch genügend Polizeidienststellen, die den Anforderungen der modernen Arbeitswelt nicht standhalten. Energetische Sanierung täte wohl allen öffentlichen Gebäuden gut. Warum also kommt die Innere Sicherheit in den Konjunkturprogrammen bisher nicht vor, fragt deshalb der GdP-Landesvorsitzende, Josef Schneider.

Schneider weiter: „Wir haben in Stuttgart eine „Hundeführerschule“, die mehr als sanierungswürdig ist Sie ist seit Jahren in einem ausgesprochen 'erbärmlichen' Zustand. Angemahnt haben wir das seit vielen Jahren – bisher leider ohne den gewünschten Erfolg. Wir haben zwei Standorte der Akademie der Polizei, die vor allem in Freiburg, dringend auf bauliche Sanierung warten. Sicher gibt es weitere „Schandflecken“ dieser Art bei der Polizei im Land. Wir erwarten deshalb, dass unser Innenminister bei der Verteilung der Mittel aus den Konjunkturprogrammen bei seinem Kabinettskollegen aus dem Neuen Schloss die notwendigen Mittel für Investitionen bei der Polizei mit Nachdruck geltend machen wird.“