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GdP Baden-Württenberg fordert mehr Polizei zum Schutz von Flüchtlingen

Eberdingen.

Bereitschaftspolizisten aus Baden-Württemberg sollen künftig zusätzlich Flüchtlingsunterkünfte schützen. Hierzu werden die Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei bei den Polizeipräsidien im Land eingesetzt. „Doch diese Kolleginnen und Kollegen, so der GdP-Landesvorsitzende Rüdiger Seidenspinner, fehlen an anderen Stellen, so zum Beispiel bei Fußballspielen und Demonstrationen“. Der Schutz der Aufnahmeeinrichtungen und der Asylbewerberinnen und Asylbewerber hat für die Polizei oberste Priorität. Dies wird mit Sicherheit auch einer der Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit der kommenden Monate sein.

Auf Dauer kann die Polizei des Landes diese gigantische Herausforderung aber nicht leisten, so der GdP-Chef Seidenspinner.

Die Personaldecke der Polizei des Landes ist laut Gewerkschaft der Polizei (GdP) heute schon viel zu knapp und diese zusätzliche Aufgabe wird zu einer Zunahme der Belastung jedes einzelnen Polizisten und jeder einzelnen Polizistin führen.

„Wir brauchen dringend Ausgleichsmaßnahmen für unsere Kolleginnen und Kollegen, damit sie Luft holen können“, fordert Seidenspinner.

„Man sollte im Innenministerium endlich zur Kenntnis nehmen, dass Feuer unterm Dach ist, bevor das Haus ganz brennt“, fordert Seidenspinner. Deshalb müssen die geplanten erhöhten Einstellungszahlen früher realisiert werden, denn das Personal wird so schnell wie möglich benötigt.