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GdP Bayern: Keine weiteren Verzögerungen beim Digitalfunk

München.

Es ist schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem, könnte man frei nach Karl Valentin den unterfränkischen Grünen-Politikern zurufen. Ihre Forderung nach einem Moratorium beim Aufbau des Digitalfunks lehnt die GdP Bayern ab. „Es ist nicht die Zeit, den Digitalfunk noch weiter zu verzögern, sondern der Netzausbau und die Beschaffung der Endgeräte müssen forciert werden, damit unsere Einsatzkräfte sowie Feuerwehren und Rettungsdienste baldmöglichst mit der neuen Technik funken können.“, so der stv. GdP-Landesvorsitzender Peter Schall.

Der bisherige Analogfunk kommt bei größeren Einsätzen sehr schnell an seine Grenzen; das Thema Abhörsicherheit ist beim heutigen Datenschutz in keinster Weise gegeben und die bisherigen Erfahrungen in den Ländern, in denen TETRA bereits seit Jahren läuft, sind positiv und haben auch bislang keinerlei Nachweise für Gesundheitsschäden erbracht. Schon aus Gründen des Arbeitsschutzes für unsere Kollegen/-innen wertet die GdP die laufenden Untersuchungen hinsichtlich eventueller Gesundheitsbeeinträchtigungen aus und erhält über den Bundesvorstand auch die Ergebnisse der Langzeitstudie in Großbritannien. Nach den ersten Zwischenergebnissen gibt es keinerlei Anhaltspunkte für Gesundheitsschäden.

Insofern sind also auch die Argumente für das geforderte Moratorium mehr als „ausgelutscht“, zudem die vorsorglichen Grenzwerte extrem niedrig angesetzt sind und durch die digitale Funktechnik erheblich unterschritten werden. Die Einführung des Digitalfunks war ursprünglich für die WM 2006 flächendeckend in Deutschland vorgesehen und die Sicherheits- und Rettungskräfte funken immer noch mit der überalterten analogen Technik. Daher dürfen keine weiteren Verzögerungen entstehen, hier ist die GdP Bayern einer Meinung mit Herrn Innenstaatssekretärs Gerhard Eck