Zum Inhalt wechseln

Resolution auf dem 23. Landesdelegiertentag verabschiedet

GdP Bayern fordert 35-Stundenwoche für Schichtdienstleistende

Nürnberg/München.

Unser Wechselschichtdienst macht die Polizeibeamtinnen und -beamten systematisch krank. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Bayern fordert daher eine 35-Stundenwoche für unsere Kolleginnen und Kollegen, die ihren Dienst rund um die Uhr verrichten müssen.

Das Bayerische Innenministerium hat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die den Schichtdienst bei der Polizei neu organisieren soll. Dies führt zu einer großen Verunsicherung und Verärgerung der betroffenen Schichtdienstbeamten, die zur Wahrung ihrer Interessen auch schon diverse Landtagsanfragen initiiert haben. Bayerns Innenminister begründet die notwendige Umstellung mit EU-Recht und der Erhaltung der Gesundheit.

"Wenn man den Gesundheitsschutz ernst nimmt, kann dies nur durch eine Reduzierung der besonders belastenden Nachtdienste erfolgen", so Peter Schall, neu gewählter Landesvorsitzender der GdP Bayern. Als Konsequenz forderten die Delegierten des Landesdelegiertentages für den besonders belastenden Wechselschichtdienst, die Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden zu reduzieren. Die momentan diskutierten neuen Schichtmodelle stoßen bei den Betroffenen auf großen Unmut.