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Nach erhöhten Sicherherheitsmaßnahmen auf "der Wiesen"

GdP-Bayern: Auf Oktoberfest eingesetzte Kräfte angemessen versorgen

München.

Seit Sonntag, den 27. September 2009, gilt mit Abschluss der Bundestagswahl auf dem Münchner Oktoberfest ein erhöhter Sicherheitsalarm. Über 500 Polizeikräfte aus ganz Bayern sind seit gestern im Einsatz, um einen Sicherheitskorridor um die Münchner Theresienwiese und verstärkte Zugangskontrollen zum Festgelände zu gewährleisten.

Die GdP fordert das zuständige Innenministerium vehement und umgehend dazu auf, adäquate Rahmenbedingungen zu schaffen.

Wie sich herausstellt, ist von Seiten des Dienstherrn teilweise nur unzureichend an die Versorgung mit z.B. warmen Mahlzeiten der eingesetzten Beamtinnen und Beamten gedacht worden. Die gültigen Verpflegungssätze sind umgehend angemessen anzuheben, um die Einsatzzeiten von bis zu 18 Stunden weiterhin durchzuführen zu können.

Im Einsatz sind u.a. Kräfte, die bereits seit Ende Juli kein freies Wochenende mehr hatten. Daher sind nach dem Einsatz dringend Maßnahmen zur Regeneration in Aussicht zu stellen und in den weiteren Einsatzplanungen zu berücksichtigen.

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Bayern, Harald Schneider, stellt hierzu klar: „Es kann nicht angehen, dass die Menschen, die den Luxus und die Spaßgesellschaft auf dem Münchner Oktoberfest schützen sollen, hier wesentlich schlechter gestellt werden. Auch bei kurzfristigen Einsätzen muss der Dienstherr gegenüber den eigenen Kollegen die entsprechende Professionalität zu zeigen, die von der Bayerischen Polizei stets nach außen hin eingefordert wird.“