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GdP-Bayern: Die Rechten in Bayern rüsten auf

München.

Nach Ansicht des Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei Bayern, Harald Schneider, rüsten die Rechtsextremen in Bayern auf. Der feige und hinterhältige Anschlag auf Polizeidirektor Alois Mannichl in Passau zeigt, dass die rechtsextreme Szene auch nicht davor zurückschreckt, Menschen zu töten, die Ihnen in die Quere kommen.

Alois Mannichl ist in den vergangenen Jahren stets konsequent gegen die rechte Szene in Passau eingeschritten und befand sich deshalb ganz oben auf deren schwarzer Liste. Die GdP Bayern verurteilt diesen Anschlag auf das Schärftste. Er reiht sich in Vorfälle ähnlicher Art in der gesamten Bundesrepublik ein. Auch in anderen Bundesländern wurden Polizisten bereits bei Angriffen von Rechten verletzt und ihre Familien massiv bedroht. Für Harald Schneider ist dies der Anlass, die Politik erneut aufzufordern, über ein Verbot der rechtsextremen NPD nachzudenken.

„Für meine Kollegen bei der Polizei ist es unbegreiflich, dass rechtsextreme Parteien über die Parteienfinanzierung noch Mittel erhalten, damit sie diesen Staat und die Menschen, die ihn schützen sollen, bekämpfen können“, so Landesvorsitzender Schneider.

Die Gewerkschaft der Polizei wünscht Alois Mannichl nun vor allem gute und schnelle Genesung.