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Riesentorte zum Jubiläum

GdP-Bayern gratuliert bayerischen Schutzpolizistinnen

München.

Mit einer großen Riesentorte gratulierten die SPD-Landtagsfraktion sowie deren sicherheitspolitischer Sprecher und Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Harald Schneider, den Frauen in der Schutzpolizei in Bayern zu ihrem 20jährigen Jubiläum. Am 1. März 1990 wurden die ersten Bewerberinnen in die Bereitschaftspolizei in Würzburg eingestellt und brachen dort in eine Männerdomäne ein. Bayern war das letzte Bundesland in Deutschland, das sich entschloss, Frauen in die Schutzpolizei einzustellen. Berlin machte bereits 1978 den Anfang, danach folgten 1979 Hamburg und 1981 Hessen und Niedersachsen.

Zwischenzeitlich verrichten rund 3700 Frauen in Uniform ihren Dienst bei der Polizei in Bayern. Dies entspricht einem Anteil von rund 14,5 Prozent. Bei den Neueinstellungen in den letzten Jahren hat sich der Frauenanteil auf 20 bis 30 Prozent eingependelt.

„Frauen sind aus der bayerischen Polizei nicht mehr wegzudenken", so Harald Schneider bei der Übergabe der Riesentorte in der Eingangshalle des Bayerischen Landtags. „Frauen leisten wertvolle Arbeit in der bayerischen Polizei und dringen auch immer mehr in Führungspositionen vor", so Schneider. Seit dem letzten Jahr ist mit Liliane Matthes die erste Polizeipräsidentin in Bayern im Amt.

Trotzdem ist noch längst nicht alles Gold was glänzt. Die Frauen in der Schutzpolizei haben zum Teil noch große Probleme, Familie und Beruf unter einem Hut zu bringen. Insbesondere die im Schichtdienst eingesetzten Uniformträgerinnen haben hier enorme Schwierigkeiten.





Drei Frauen der ersten Stunde, die ihren Dienst 1990 bei der Bayerischen Polizei begonnen hatten, bekamen zum 20jährigen Jubiläum von der SPDLandtagsfraktion eine Riesentorte überreicht. Im Bild der sicherheitspolitische Sprecher der SPDLandtagsfraktion und Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Bayern Harald Schneider.

Foto: GdP