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GdP Berlin: Berliner Kinder gegen Raub und Gewalt an Schulen

"STOPP TOKAT X-berg Rallye 2014" ist angelaufen

Berlin.

Rund 100 Kreuzberger Schülerinnen und Schüler sind am Donnerstagmorgen bei der „Stopp-TOKAT X-berg Rallye 2014“ an den Start gegangen. Ziel des seit 2007 regelmäßig durchgeführten Präventionsprojekts ist es, dass sich die teilnehmenden Kinder spielerisch mit den Themen Raub und Ge-walt auseinandersetzen und lernen, damit umzugehen. Dazu durchlaufen sie mehrere Stationen, an denen sie in Aktionen eingebunden werden und selbst handeln müssen.

Bei der Station „Raub“ beispielsweise werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeugen einer Tat und auf dem Abschnitt wie in einer realen Vernehmung dazu befragt. Erfahren können die Kinder hier, wie sie sich in einer solchen Situation richtig verhalten – vom Anruf bei der Polizei bis hin zur Beschreibung des Täters. An der Station „Fingerabdruck“ dagegen lernen die Jungen und Mädchen, wie dieser Teil der Polizeiarbeit funktioniert, wie also erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt werden.

Darüber hinaus stehen u.a. sportliche Tests sowie ein Quiz auf dem Programm.

Bei der Siegerehrung um 14 Uhr im Gloria Event Festsaal (Markgrafenstraße 67, 10969 Berlin) wird Tina K., Schwester des am Alexanderplatz getöteten Jonny K., zugegen sein. Sie unterstützt das Anti-Gewaltprojekt, das von den Kreuzberger Polizeiabschnitten 52 und 53, der PSD Bank Berlin-Brandenburg eG sowie der Volker-Reitz-Stiftung zu Berlin, eine der Gewerkschaft der Polizei nahestehende Stiftung, veranstaltet wird.

Die gesamte Veranstaltung, einschließlich der Preisgelder in Höhe von rund 5000 Euro, wird weitestgehend von der PSD Bank Berlin-Brandenburg eG gesponsert. Grit Westermann vom Vorstand der PSD Bank Berlin-Brandenburg wird die Preise gemeinsam mit Tina K. übergeben.