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GdP Berlin fordert  Runden Tisch zur Lösung der Personalprobleme bei der Polizei und der Feuerwehr

Berlin.

„Für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist klar, der Innensenator Henkel  kann ohne  Unterstützung der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien die anstehenden Personalprobleme bei Polizei und Feuerwehr nicht zeitnah lösen. Die GdP fordert daher einen Runden Tisch, an dem sich die Innenpolitiker aller Parteien abstimmen sollten, mit welchen Maßnahmen und Personalzuwächsen die angespannte Personalsituation entschärft werden kann“, so der Landesbezirksvorsitzender der GdP Michael Purper heute.

Die GdP hat das in einem Brief an die innenpolitischen Sprecher der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien gefordert.  Dabei geht es der GdP nicht nur um eine Aufstockung des Personalbestandes im Vollzugsbereich, sondern es müssen dazu begleitende Maßnahmen der Entlastung von Vollzugsbeamtinnen und -beamten von vollzugsfremden Aufgaben geprüft und umgesetzt werden.

Die Personaldecke bei Polizei und Feuerwehr muss auf den Prüfstein. Die hohe Arbeitsbelastung, hohe Krankenraten und Überstundenberge sind keine Garanten für die innere Sicherheit.
Sparen am Vollzug heißt sparen an der Sicherheit, diese Aussage hat vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Berlin und die damit verbundene Forderung aller politischen Parteien und darüber hinaus zahlreicher Verbände nach mehr polizeilicher Präsenz auf Berlins Straßen mehr Gewicht bekommen. 

„Die Gewerkschaft der Polizei weist auf diesen eklatanten Missstand schon seit Jahren hin.
Als erste Maßnahme sollten sich die Teilnehmer/-innen des  Runden Tisches darauf verständigen, die beschlossenen Stellenkürzungen im vollzugsnahen Bereich sofort zurückzunehmen, damit würde sich die derzeitige Situation wenigstens nicht noch mehr verstärken“, so der Gewerkschaftsvorsitzende Michael Purper abschließend.