Zum Inhalt wechseln

Anschläge auf Privatfahrzeuge von Beamtinnen und Beamten

GdP Berlin: Übergriffe auf Polizeibeamte

Berlin.

Die Anzahl von Anschlägen auf Privat-Pkws von Polizistinnen und Polizisten, die ihre Fahrzeuge zur Nachtzeit in der Nähe ihrer jeweiligen Dienststellen geparkt hatten, ist besorgniserregend gestiegen.

Die Täter haben in mehreren Fällen die Radbolzen an den Rädern der Fahrzeuge gelockert und mit diesen gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr eine direkte Gefährdung für die Beamtinnen und Beamten sowie allen weiteren Verkehrsteilnehmern herbeigeführt. Der Landesbezirksvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Michael Purper hat sich heute besorgt an die Polizeivizepräsidentin, Frau Margarete Koppers, gewandt und sie in einem Schreiben gebeten, eine kostenfreie Nutzung von Parkflächen in den Dienststellen zur Nachtzeit zu ermöglichen.

Die GdP fordert, alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berliner Polizei während der Nachtzeit zu gestatten, die vorhanden Parkflächen innerhalb der Dienststellen kostenfrei zu nutzen.

„Diese Maßnahme ist eine unerlässliche Form der Fürsorge, die zum Schutz der Beamtinnen und Beamten offensichtlich erforderlich und notwendig ist, um alle vor diesen heimtückischen Anschlägen zu bewahren“, so der Landesbezirksvorsitzende Michael Purper heute.

„Wir müssen feststellen, dass es nur der Aufmerksamkeit der Betroffenen zu verdanken ist, dass es bisher nicht zu ernsthaften Unfällen in der Folge dieser Anschläge kam“, so der
GdP-Vorsitzende abschließend.