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Philipp: Mehrbedarf großzügig kalkulieren!

GdP Berlin begrüßt Ergebnisse der Senatsklausur: Mehr Personal für Polizei, Feuerwehr und Bürgerämter

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist zufrieden mit den Resultaten der Klausur des rot-schwarzen Senats, der am gestrigen Donnerstag erstmals in neuer Besetzung tagte. „Dass Polizei, Feuerwehr und Bürgerämter mit mehr Personal ausgestattet werden sollen, ist höchst erfreulich. Allerdings muss man einschränkend hinzusetzen, dass es auch Zeit wurde, dass der landläufigen Erkenntnis über Personalmangel im öffentlichen Dienst endlich Taten folgen“, sagte GdP-Landesbezirksvorsitzende Kerstin Philipp am Freitag in einer ersten Reaktion. „Eine langjährige Forderung der GdP wird nun erfüllt.“

„Auch unsere Dauerforderung nach einer Übernahmegarantie für Auszubildende hat endlich Gehör gefunden. Die jungen Leute zu behalten, bedeutet für den öffentlichen Dienst zweierlei: Nämlich dass wir unser Wissen nicht nur an unsere direkten Nachfolger weitergeben können, sondern darüber hinaus, dass wir die jungen Frauen und Männer nicht mehr teuer und gut für unsere Wettbewerber ausbilden“, so Philipp weiter. „Die freie Wirtschaft hat sich doch bislang ins Fäustchen gelacht, was das anbelangt. Künftig werden sie sich wohl oder übel mit einer erstarkenden Konkurrenz auseinandersetzen müssen.“

Medienberichten zufolge plant der Senat, für die bezirklichen Bürgerämter kurzfristig 31 zusätzliche Stellen einzurichten. Wie viel Personal mit dem Haushalt 2016/17 für Polizei, Feuerwehr und Bezirke vorgesehen ist, ist noch offen. Kerstin Philipp: „Wir appellieren an den Senat, beim Personalaufbau nicht zu kleckern, sondern zu klotzen. Gleichzeitig muss der geplante Personalabbau sofort beendet werden.“