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GdP Berlin verurteilt erneuten Angriff auf Einsatzfahrzeug des Zentralen Objektschutzes 

- Forderung nach besserem Schutz für Tarifbeschäftigte und Beamte -

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist entsetzt, dass wieder ein Einsatzfahrzeug des Zentralen Objektschutzes mit Steinen angegriffen wurde. In der Nacht auf den ersten Januar wurden dabei die beiden darin sitzenden Polizeibeamten des Abschnitts 64 verletzt, die im Zuge der Amtshilfe die Aufgabe für die Kolleginnen und Kollegen des Zentralen Objektschutzes (ZOS) an dem Abend übernommen hatten.

„Wenn ich die Beschädigungen sehe, die die Täter mit ihren Steinwürfen an dem Wagen verursacht haben, dreht sich mir der Magen um“, sagte der amtierende GdP-Landesbezirksvorsitzende Matthias Weitemeier, nachdem er am Montag über den Vorfall informiert worden war und ihm Fotos gezeigt wurden.
 
„Wir können von Glück sagen, dass die beiden Kollegen durch die Attacke „nur“ leicht verletzt wurden. Das gibt aber einmal mehr unserer Forderung nach Splitterschutzfolie recht! Es ist höchste Zeit, dass für den Schutz und die Sicherheit der Tarifbeschäftigten des Objektschutzes bzw. der Polizeibeamtinnen und -beamten, aber auch von Feuerwehrleuten und Ordnungsamtsmitarbeitern mehr getan wird! Darüber muss sich der Senat Gedanken machen, wenn er sich zum ersten Mal im neuen Jahr in der neuen Besetzung trifft.“
 
Über den erst heute bekannt gewordenen Angriff auf das Einsatzfahrzeug hinaus hatten in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar weitere Übergriffe auf Polizisten und Feuerwehrleute stattgefunden, bei denen Beamte verletzt wurden. Dies verurteile die Gewerkschaft der Polizei scharf, so Weitemeier. 
 
Allen verletzten Kolleginnen und Kollegen wünsche er im Namen des gesamten Vorstands der GdP von Herzen gute Besserung und baldige Genesung, sagte Weitemeier abschließend. „Ein schlechterer Start ins Neue Jahr ist kaum denkbar – umso mehr wünsche ich den Betroffenen, dass die restlichen Tage in 2015 für sie friedvoll und gesund verlaufen mögen.“