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Beschäftigte "besuchen" Bürgermeister Wowereit

"Helfer bitten um Hilfe!" Streik-Aktionen der GdP-Berlin

Berlin.

Mit Sprüchen über übelriechende Beamte, Polizeibeamte, die lieber arbeiten als Stullen essen sollten, die Ernährung von Hartz IV-Empfängern und Kindergärten und Konzentrationslager hat Finanzsenator Thilo Sarrazin seit Jahren Menschen verhöhnt und ihre Würde verletzt. Nachdem unsere streikenden Kolleginnen und Kollegen jetzt zur Kenntnis nehmen mussten, dass der Senat sein Angebot von 2 x 225 Euro Einmalzahlungen über die rbb Abendschau um einen Euro auf 2 x 226 Euro erhöht hat, werden sie sich am Freitag, dem 23.05.2008 ab 06.45 Uhr vor der Privatwohnung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit in Charlottenburg versammeln.

Ihre Botschaft (Helfer bitten um Hilfe!) an den Regierenden Bürgermeister:

Herr Wowereit, ohne Angebot kommen wir wieder!
  • Wir stützen und schützen diesen Staat vor seinen Feinden, dafür erwarten wir eine ordentliche Bezahlung!
  • Wir retten Menschen und Sie behandeln uns wie Gegner!
  • Wir retten Menschen und Sie und Ihre Senatsmitglieder verletzen unsere Würde!
  • Wir stehen jeden Morgen auf und stellen uns den Problemen der Menschen dieser Stadt!
  • Wir arbeiten im Schichtdienst, wenn andere schlafen oder feiern!
  • Wir müssen hohen Ansprüchen gerecht werden und mit unseren Familien mit einem hohen Berufsrisiko leben!

Herr Wowereit, die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das steht im Artikel 1 (1) unseres Grundgesetzes. Was Sie, Ihre Senatsmitglieder und das Parlament Finanzsenator Thilo Sarrazin erlauben, ist unerträglich.

Gastredner ist der Bundesvorsitzende der GdP, Konrad Freiberg.