Zum Inhalt wechseln

GdP-Berlin: Wer Polizisten mit einer tödlich wirkenden Waffe bedroht, kann erschossen werden!

Berlin:.

Der Berlin GdP-Landesbezirksvorsitzenden Eberhard Schönberg hat heute Innen- und Sportsenator Dr. Ehrhart Körting aufgrund der aktuellen Diskussion schriftlich um Auskunft gebeten, ob und wann die Berliner Polizei neue Pistolen und Holster oder nur neue Holster erhält. Das Land Nordrhein-Westfalen habe die Pistolen und Holster der Polizei 2006 komplett ausgetauscht. Die bei der Berliner Schutzpolizei zurzeit benutzten so genannten Berlin-Holster  gehörten zur „berlintypischen“ Uraltausstattung.

In einer nie gekannten Häufigkeit ist am vergangenen Wochenende in Berlin auf Menschen geschossen worden. In diesem Umfeld von Gewalt müssen die am schlechtesten bezahlten Polizistinnen und Polizisten in Deutschland in Sekundenschnelle eine Entscheidung treffen, ob sie auf einen bewaffneten Schwerstkriminellen schießen, um ein Menschenleben zu retten.

„Unter diesen Umständen ist es völlig egal, ob der Mann unzureichend gefesselt wurde und er deshalb einem Polizisten seine Dienstwaffe entwenden konnte, kommentiert der Berliner Landesbezirksvorsitzende der GdP Eberhard Schönbergdie tödlichen Schüsse auf einen 33-jährigen Kroaten vor dem Beate-Uhse-Museum. „Wer Polizisten mit einer tödlich wirkenden Waffe bedroht, nimmt in Kauf, dass er erschossen werden kann.“

„In Berlin ist das Risiko, Opfer einer Gewalttat zu werden, im Vergleich aller Bundesländer mit Abstand am höchsten.“ Und: „gleichzeitig ist die Aufklärungsquote der Polizei bei Gewaltverbrechen mit 60 % am geringsten.“ Das sagte der niedersächsische Kriminologe Christian Pfeiffer der B. Z.

Am Sonnabend, dem 20.6.09 wurde im Spandauer Forst eine Joggerin brutal ermordet.