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GdP-Berlin zieht Zwischenbilanz des Streiks

Berlin.

Bei den Streikmaßnahmen haben sich im obigen Zeitraum über 4500 Mitglieder der GdP beteiligt. Bestreikt wurde in dieser Zeit der Zentrale Objektschutz und das Gefangenenwesen der Berliner Polizei. Außerdem beteiligten sich ab 19.5.2008 auch die Polizeiangestellten im Sicherheits- und Ordnungsdienst der Direktionen 1 bis 6 (Verkehrsdienst und Radarüberwachung), die Kolleginnen und Kollegen der Bußgeldstelle der Polizei und die Kollegen der Werkstätten der Feuerwehr und der Polizei.

Wir stellen eine hohe, ständig zunehmende, Streikbereitschaft bei unseren Mitgliedern fest.

Die Auswirkungen des Streiks sind einerseits der Einsatz von Beamtinnen und Beamten der Schutz- und Kriminalpolizei im Objektschutz und den Gefangenensammelstellen sowie hohe finanzielle Verluste durch den Streik im Verkehrsbereich und der Bußgeldstelle.

Schon im Normalbetrieb ergeben sich bei den Fuhrparks von Polizei und Feuerwehr Schwierigkeiten, da die Anzahl der Einsatzfahrzeuge aus Kostengründen durch den Senat stark reduziert wurde. Jetzt können viele Fahrzeuge durch den Streik nicht mehr repariert werden.

Der Landesbezirksvorsitzende der GdP, Eberhard Schönberg, erklärte dazu: „Der Senat sollte sich genau überlegen, wie lange er bereit ist, ohne ein verhandelbares Angebot eine weitere Ausdehnung des Streiks zu provozieren.“




"Helfer bitten um Hilfe": Streikende richten einen offenen Brief an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Foto: Rüdiger Holecek