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GdP Brandenburg mit Aktion vor der Staatskanzlei

Potsdam.

Am 8. Juni 2012 soll es endlich die so genannten Dreiergespräche der Landesregierung mit den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes geben. Schwerpunkte aus Sicht der Gewerkschaften sind Verhandlungen zur Wiedereinführung der Sonderzahlung für Beamte und die flexible Gestaltung der Lebensarbeitszeit „nach unten wie nach oben“.

Mitglieder der Gewerkschaft der Polizei unterstützen ihre Verhandlungsführung mit einer Flugblatt-Aktion zwischen 7.00 Uhr und 9.00 Uhr vor den Eingangsbereichen zur Staatskanzlei.

Treffpunkt Einfahrt Friedhofsgasse

Unsere Polizeivollzugsbeamten leisten trotz Personalabbau und Arbeitsverdichtung immer noch eine hervorragende Arbeit. Aber ihre Leistungen werden nicht honoriert. Brandenburg hat vor Berlin die am zweitschlechtesten bezahlten Beamten bundesweit. Die Sonderzahlung wird überwiegend in fast allen Bundesländern gezahlt.

Die GdP fordert die Wiedereinführung einer Sonderzahlung (Weihnachtsgratifikation, Weihnachtsgeld) für Beamte!

Gleichzeitig protestieren unsere Kolleginnen und Kollegen gegen die geplante Verlängerung der Lebensarbeitszeit um 7 Jahre (!). Das gibt es in keinem anderen Bundesland. Hier will die Rot-Rote Regierung in Brandenburg die rote Laterne bei der Lebensarbeitszeit übernehmen.

Das werden wir nicht hinnehmen!

Zitat Andreas Schuster, GdP-Landesbezirksvorsitzender: „Die neue französische Regierung hatte im Wahlkampf zugesagt, die Rentenreform von Sarkozy zurückzunehmen. Unmittelbar nach der Wahl hat sie dieses Versprechen auch eingelöst, so dass viele Menschen wieder mit 60 in Rente gehen können. Die Franzosen zeigen damit, dass man Wahlversprechen konsequent umsetzen kann. Die Partei DIE LINKE hatte sich ebenfalls vor der Landtagswahl gegen eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit ausgesprochen, doch nach der Wahl das Gegenteil umgesetzt. Vielleicht sollten sich DIE LINKEN und die SPD in Brandenburg an Sarkozy- Nachfolger Hollande orientieren.“