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Ausgestaltung des Öffentlichen Dienstes

GdP Brandenburg will Mitglieder befragen

Potsdam.

Seit November 2011 befinden sich die Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes im Land Brandenburg in Gesprächen/Verhandlungen mit der Landesregierung zur zukünftigen Ausgestaltung des Öffentlichen Dienstes. Insgesamt muss die Attraktivität des Öffentlichen Dienstes in Brandenburg und damit seine Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden. So soll auch die Motivation der Beschäftigten erhöht und ihnen eine gewisse Wertschätzung entgegen gebracht werden. Soweit so gut! Die bisherigen Gesprächsrunden haben gezeigt, dass die Vorstellungen zum WIE und WAS - also wie diese Ziele und mit welchen Mitteln sie erreicht werden sollen - zwischen den Gewerkschaften und der Landesregierung meilenweit auseinander liegen.

Die Gewerkschaft der Polizei ist mit konkreten Forderungen/ Vorschlägen in die Verhandlungen gegangen. So geht es uns vorrangig um Fragen der Gestaltung der Lebensarbeitszeit und Besoldung der Beamten. Zur Lebensarbeitszeit gehören Altersteilzeit und Vorruhestand sowie Verlängerung der Lebensarbeitszeit lediglich auf freiwilliger Basis und maximal um 2 Jahre. Zur Besoldung gehört u.a. die Wiedereinführung einer Sonderzahlung.

Im Ergebnis der bisherigen Verhandlungen bleibt festzuhalten, dass die Landesregierung einen wenn überhaupt nur geringen Verhandlungsspielraum sieht.

Also geht es jetzt darum, wie wir es schaffen, unseren Forderungen nicht nur am Verhandlungstisch sondern ggf. auch mit anderen gewerkschaftlichen Mitteln den erforderlichen Nachdruck zu verleihen.

Deshalb hat die GdP Brandenburg sich in Abstimmung mit Kreisgruppen dafür entschieden, eine Mitgliederbefragung durchzuführen. Von den Mitgliedern erwartet sie ein klares Votum, "wohin der Zug gehen soll".

Also lädt die GdP ein und fordern auf: "Beteiligt euch an der Mitgliederbefragung und stärkt unserem Verhandlungsteam und damit uns allen den Rücken für die anspruchsvollen Aufgaben, die vor uns stehen."