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Kritik an Brandenburger Beurteilungswesen:

GdP-Brandenburg: Aktionen zeigen Wirkung

Potsdam.

Einer der Schwerpunkte der Aktionen der Gewerkschaft der Polizei ist unsere heftige Kritik am derzeitigen Beurteilungs(un)wesen:


  • Beurteilungen sind nie objektiv, da sie subjektiv von Vorgesetzten erstellt werden
  • Die Gaußsche-Kurve ist nicht anderes als eine Quotierung
  • Beurteilungen spiegeln häufig nicht den wahren Leistungsstand wider.
  • Tarifbeschäftigte werden nicht beurteilt und arbeiten dennoch in einer hohen Qualität

Jährlich achteinhalb Tausend Beurteilungen, um ca. 400 Beförderungen umzusetzen; im Ergebnis gibt es 8.100 frustrierte Kolleginnen und Kollegen.

Ein guter Vorgesetzter braucht keinen Beurteilungsstichtag, um mit ihm unterstellten Kolleginnen und Kollegen ein Gespräch zu führen.

Innenausschuss des Brandenburger Landtages reagiert
Am 18.06.2009 hat der Innenausschuss einstimmig die Abschaffung der Regelbeurteilungen beschlossen (ausdrücklich mit dem Hinweis auf die Proteste der GdP).

Jetzt fordert die GdP den zweiten Schritt zu gehen und die Regelbeförderung bis A11 einzuführen!

Kämpfen lohnt sich – wir müssen dran bleiben!