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Fussball

100. Nordderby – GdP Bremen wünscht sich friedlichen Spieltag in Bremen

Bremen.

Am 1. März ist es zum 100. Mal soweit, der SV Werder Bremen trifft auf den Hamburger Sportverein.

Die Vorbereitungen für dieses Derby laufen bei allen beteiligten auf Hochtouren: Fans versuchen Karten zu ergattern, Ultras planen ihre Kurvenshows, die Mannschaften trainieren ihre Spielzüge und die Medien berichten über die Historie dieses Derbys. Und die Polizei?

Die Polizei Bremen rüstet sich für einen Einsatz, der es in sich hat. Die Derbys dieser beiden Mannschaften zeigten in der Vergangenheit, dass mit allem zu rechnen ist: sowohl mit Gewalt, Ausschreitungen und Pyrotechnik, als auch ohne diese befürchteten Ausschreitungen und Ausnahmezustände.

Großeinsätze in diesem Umfang und dieser besonderen Historie verlangen Polizistinnen und Polizisten viel ab, um die Sicherheit der Fußballfans beider Vereine zu gewährleisten und allen das gewünschte besondere Erlebnis an einem Wochenende zu ermöglichen. „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind ebenfalls leidenschaftliche Fussballfans und fiebern diesem Ereignis entgegen. Sie wünschen sich ein packendes Fussballspiel, dass nicht von brutaler Gewalt sogenannter Fans überschattet wird. Wir wünschen uns, dass alle Verantwortlichen ihre Abscheu gegen die Gewalt rund um den Fussball ausdrücken und dass alle unsere Kolleginnen und Kollegen unverletzt aus diesem Einsatz heimkehren.“ sagt Horst Göbel, Landesvorsitzender der GdP Bremen.

Wir wollen nach diesem 1. März keine Diskussion über Fußballgewalt und der Forderung nach mehr Stadionverboten führen müssen. Als Gewerkschaft der Polizei wünschen wir uns einen friedlichen Verlauf des 100. Nordderbys.