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Versetzungsgesuche von SEK-Beamten

GdP Bremen: Immer noch nichts begriffen

Bremen.

In einer ersten Reaktion auf die Versetzungsgesuche von 33 Beamten des Spezialeinsatzkommandos Bremen hieß es aus dem Hause Senator für Inneres, diese Kollegen seien am wenigsten betroffen von den Einschränkungen in der Übernahme des Tarifergebnisses. Daher könne man ihre Reaktion nicht verstehen.

"Die Politik hat immer noch nichts begriffen!" erklärt Horst Göbel, Landesvorsitzender der GdP dazu. "Hier geht es darum, wie sich die Beschäftigten in Bremen insgesamt behandelt fühlen. Da ist ihnen egal, ob sie gerade betroffen sind oder nicht. Denn aus der Vergangenheit haben sie gelernt, dass jederzeit gekürzt, verschlechtert oder gestrichen werden kann. Daraus ziehen sie den Schluss, dass die Perspektiven in Bremen denkbar schlecht sind. Wer mag schon für einen Arbeitgeber tätig sein, der die Arbeit seiner Beschäftigten derart gering schätzt."

In diesem Zusammenhang hält die GdP fest, dass die Reaktion der SEK-Kollegen nur die Spitze des Eisbergs ist. Die Beschäftigten in der Bremer Polizei fühlen sich insgesamt betroffen. Ein offener Brief der Inspektionsleiter der Schutzpolizei an verantwortliche Politiker belegt das.