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Finanzsenatorin veröffentlicht Gesundheitsbericht 2014

GdP Bremen fordert psychische Gefährdungsanalyse

Alarmierend hohe Krankenquote im Stadtamt Bremen

Bremen.

Die Senatorin für Finanzen veröffentlichte am gestrigen Dienstag den Gesundheitsbericht des bremischen öffentlichen Dienstes 2014. Die Finanzsenatorin fordert gemeinsam mit den Beschäftigten die jeweilige Situation an den Dienststellen zu untersuchen und Maßnahmen zu ergreifen. Die GdP fordert in diesem Zusammenhang die Durchführung einer psychischen Gefährdungsanalyse, um eine Verbesserung der Krankensituation im Stadtamt tatsächlich bewirken zu können.

Die von der Senatorin für Finanzen erkannten Ursachen für Krankheit und Fehlzeiten bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestätigt die Gewerkschaft der Polizei (GdP). Die psychische Belastung der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtamt Bremen sind vor allem die hohe Intensität der Arbeit und der enorme Zeitdruck. „Wir brauchen gesunde und motivierte Mitarbeiter im Stadtamt“, fordert der Landesvorsitzende Jochen Kopelke. Nach Meinung Kopelkes liegen derzeit keine aktuellen Daten über die psychische und physische Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtamt vor. Der Gesundheitsbericht gibt diese Daten nicht wieder. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert daher eindringlich die Durchführung einer Gefährdungsanalyse, die die tatsächlichen Rahmenbedingungen im Stadtamt prüft und somit gezielte Verbesserungen ermöglicht.

Die angespannte Personalsituation in Bremischen Dienststellen lässt sich nach Meinung des Vorsitzenden natürlich auch durch gesenkte Krankenquote verbessern.