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GdP Bremen zeigt Senatorin für Soziales an

Bremen.

Polizeibeamte reagierten entsetzt, als sie gestern Werbeschreiben der Senatorin für Soziales in ihrer Dienstpost mit ihrer Privatanschrift vorfanden. Die Briefe waren mit der Privatadresse versehen und verschickt worden, was aus Sicht der GdP Bremen gegen den Datenschutz verstößt. Der Landesvorsitzende Jochen Kopelke zeigte die Senatorin für Soziales daraufhin bei der Datenschutzbeauftragten an.

„Insbesondere in unseren zentralen Aufnahmestellen und im Amt für soziale Dienste benötigen wir dringend Unterstützung“ heißt es in dem von der Sozialsenatorin Stahmann unterschriebenen Brief. In einer angefügten Anlage zeigt die Sozialbehörde Stellen auf, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht werden. Die GdP stellt an die Senatorin für Soziales folgende Frage: Wie ist die Senatorin für Soziales an die Privatanschriften unserer Mitglieder gekommen?

„Unser Personal fehlt überall und der Innensenator weiß noch nicht, wie er die aufkommenden Personallöcher schließen will, jetzt will die Sozialbehörde Polizisten abwerben. Das ist wirklich ein unglaublicher Vorgang“, so der GdP Landesvorsitzende Kopelke.