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GdP Bundespolizei begrüßt den geplanten Flüchtlingsgipfel der Bundesregierung

Hilden.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, begrüßt den für den 8. Mai angekündigten Flüchtlingsgipfel und fordert angesichts stetig steigender Flüchtlings- und Asylbewerberzahlen ein gesamtstaatliches Konzept Migration.

„Es ist wichtig, alle Akteure an einen Tisch zu holen und endlich tragfähige Lösungen zu finden. Für eine Bundespolizei, die ohnehin personell unterbesetzt ist, ist die gegenwärtige Situation kaum zu bewältigen. Den Bedürfnissen der Menschen, die nach Deutschland kommen, werden wir so nicht gerecht.“, so Jörg Radek, Vorsitzender der GdP Bundespolizei.

Der Gewerkschafter hat dabei aber auch die Situation der EU im Blick: „Die Folgen des europäischen Nichtstuns, die wir regelmäßig im Mittelmeerraum erleben müssen, sind mit unseren humanistischen Werten in Europa unvereinbar. Auch hier müssen wir zu neuen Lösungen kommen. Doch erst wer sein eigenes Haus bestellt hat, kann auch Forderungen an Europa richten“.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, vertritt rund 21.500 Beschäftigte in der Bundespolizei, dem Vollzugsbereich des Zolls sowie die Maut-Kontrolleure des Bundesamtes für Güterverkehr. In der Bundespolizei ist die GdP die mit Abstand mitgliederstärkste Interessenvertretung. Seit März 2014 ist Jörg Radek Vorsitzender des Bezirks Bundespolizei und zugleich stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP.