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GdP Bundespolizei: Dieses Land braucht mehr Polizeipersonal

Berlin.

Auf die Ankündigung des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble , mehr Geld für Sicherheit ausgeben zu wollen, reagierte der Vorsitzende der GdP für die Bundespolizei, Jörg Radek positiv: „Wir freuen uns, dass der Bundesfinanzminister sieht, dass es notwendig ist, abweichend vom absoluten Sparziel, auch Investitionen vorzunehmen, wenn man die Zukunft aktiv gestalten und Sicherheit erhalten will. Daher begrüßen wir seine Ankündigung, in drei Ressorts künftig mehr Geld ausgeben zu wollen.

Ebenso wichtig, wie die Verbesserung der Infrastruktur der Bundeswehr für die äußere Sicherheit, ist ein deutlicher Investitionsschub in die Innere Sicherheit. Gerade auch vor dem Hintergrund der akuten Terrorwarnungen in Bremen hätten wir uns gewünscht, dass Herr Schäuble sich genauso klar zu den Forderungen seines Kabinettskollegen Dr. de Maizière nach mehr Personal und verbesserter Infrastruktur für die Bundespolizei äußert. Der Schutz der Menschen im Inland muss eine ebenso hohe Priorität haben. Der Bundespolizei fehlen tausende Stellen. Die Haushälter können nun einen Beitrag leisten, dieses Land sicherer zu machen.“

Positiv ist aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei auch die Ankündigung, die Entwicklungshilfe erhöhen zu wollen. Denn in der Beseitigung der Ursachen in den Herkunftsländern von Flüchtlingen sieht die GdP einen wichtigen Beitrag, um das Problem der Armutswanderung an der Wurzel zu bekämpfen.