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GdP Bundespolizei: Endlich Flüchtlingskatastrophen verhindern!

Hilden.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, unterstützt den Vorschlag der EU-Kommission für eine bessere Seenothilfe im Mittelmeer.

„Es ist der richtige Schritt, mehr Geld in die Hand zu nehmen, um den Flüchtlingen vor Ort zu helfen. Mare Nostrum war ein sehr gutes Programm, mit dem vielen Menschen das Leben gerettet werden konnte“, fordert Jörg Radek, Vorsitzender der GdP Bundespolizei.

Für die Gewerkschaft ist vor allem der personelle Einsatz wichtig, um kurze Eingreifzeiten sicherzustellen. Auch wenn damit hohe Kosten verbunden sind.

„Wir brauchen seemännische Erfahrung, maritimes Wissen und polizeiliche Kompetenz, um den Flüchtlingen zu helfen und Menschenhändlern das Handwerk zu legen. Eine rein technische Überwachung des Mittelmeers reicht nicht, wir müssen auch vor Ort präsent sein. Bei Seenot zählt jede Minute. Die EU muss in der Lage sein, gemeinsam eine funktionierende Nothilfe auf die Beine zu stellen“, so Radek.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, vertritt rund 21.500 Beschäftigte in der Bundespolizei, dem Vollzugsbereich des Zolls sowie die Maut-Kontrolleure des Bundesamtes für Güterverkehr. In der Bundespolizei ist die GdP die mit Abstand mitgliederstärkste Interessenvertretung. Seit März 2014 ist Jörg Radek Vorsitzender des Bezirks Bundespolizei und zugleich stellvertretender Bundesvorsitzender der GdP.