Zum Inhalt wechseln

Rote Karte für Hooligans

GdP Bundespolizei begrüßt Initiative der Deutschen Bahn

Berlin/Hilden.

Als konsequente und richtige Maßnahme bezeichnete Jörg Radek, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei für die Bundespolizei, die Ankündigung der Deutschen Bahn AG, gewalttätige Hooligans zukünftig nicht mehr in ihren Zügen zu transportieren. Es ist wichtig, so Radek, dass denjenigen, die Sportereignisse nutzen, um in deren Umfeld Gewalttaten zu begehen, endlich die rote Karte gezeigt wird.

Aus Sicht der GdP darf das Bahnreiseverbot jedoch nur ein erster Schritt sein. „Wir erwarten, dass der Gesetzgeber sich an der Deutschen Bahn ein Beispiel nimmt und für gewalttätige Hooligans Meldeauflagen und Betretungsverbote endlich gesetzlich regelt. Millionen friedliche Fans möchten sich auf den Sport konzentrieren können und sie möchten ohne Angst vor Gewalt zu den Stadien reisen“, so Radek.