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GdP-Bundespolizei: Alkoholverbot in Bussen und Bahnen überfällig

Berlin/Hilden.

Die Gewerkschaft der Polizei – Bezirk Bundespolizei begrüßt die Einführung eines Alkoholverbots in Bussen und Bahnen in Hamburg. Damit, so Josef Scheuring, Vorsitzender des GdP-Bezirks Bundespolizei, habe der Hamburger Senat Mut bewiesen und einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln geleistet. „Es ist erwiesen, dass die meisten Sachbeschädigungen, Pöbeleien aber auch schwere Gewalttaten unter Alkoholeinfluss verübt werden. Dies bekommen auch unsere Kolleginnen und Kollegen deutlich zu spüren, da auch die Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten deutlich zugenommen hat und die Täter sehr häufig unter Alkoholeinfluss stehen."

Hamburg sei ein erster Schritt. Die bundesweite Einführung eines Alkoholverbots in öffentlichen Verkehrsmitteln sei angesichts eines partiellen Klimas der Angst in Bussen und Bahnen, aber auch angesichts von Vandalismusschäden in Millionenhöhe längst überfällig, so Scheuring weiter. „Dieses Alkoholverbot ist praktizierte Prävention und hilft auch ungehemmte Gewaltausbrüche gewaltbereiter Fangruppen vor und nach Fußballspielen deutlich zu reduzieren.“