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GdP-Bundespolizei: Atomkonsens ist wichtiger Beitrag für inneren Frieden

Berlin/Hilden.

"Die durch die Bundesregierung beschlossene Rückkehr zum Atomkonsens der früheren rot - grünen Bundesregierung ist ein ganz wichtiger Beitrag für den inneren Frieden in Deutschland und damit auch für die Polizeien des Bundes und Länder". Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in Berlin fest.

Der im Jahr 2001 erstmals durch die damalige, rot - grüne Bundesregierung beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie hat in den folgenden Jahren zu einer deutlichen Befriedung der Problematik der Kernenergienutzung geführt. Der Ausstieg der jetzigen Bundesregierung aus diesem Konsens hatte dagegen einen erneuten, massiven
Anstieg des Widerstandes gegen die Kernenergie zur Folge. Allein beim Castortransport nach Gorleben im November 2010 mußten 20.000 Polizistinnen und Polizisten, davon über 8.000 allein von der Bundespolizei, eingesetzt werden.

131 Polizistinnen und Polizisten wurden bei diesem Einsatz verletzt. "Wir haben die Bundesregierung damals massiv gewarnt, diesen Konsens aufzugeben. Die Folgen der falschen Entscheidung haben vor allem unsere Kolleginnen und Kollegen auch mit Schäden an ihrer Gesundheit aushalten müssen. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik aus dieser Sache jetzt auch eigene Schlüsse zieht und nicht immer erst Katastrophen, wie die in Japan zum Handlungsgeber für die Politik werden müssen", so Scheuring.