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GdP-Bundesvorstand und Gewerkschaftsbeirat rufen zur Demonstration in Leipzig auf

Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wird in ihrem Bemühen nicht locker lassen, den Sozialabbau bei der Polizei und den Ausverkauf der Inneren Sicherheit zu stoppen. Auf ihrer gemeinsamen Sitzung am Dienstag, 25. November 2003 in Berlin riefen GdP-Bundesvorstand und Beirat die Mitglieder der GdP dazu auf, nach der machtvollen Demonstration anlässlich des SPD-Parteitages in Bochum am 17. November den Unmut der Polizeibeschäftigten auch zum CDU-Parteitag am 1. Dezember nach Leipzig zu tragen.

GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: „Den Bundes- und Landespolitikern der SPD, die in Bochum versammelt waren, haben die Proteste der GdP sichtlich wehgetan Sie fanden eine große Resonanz in der Öffentlichkeit. Wir müssen nun auch den Politikern der CDU-regierten Länder klar machen, dass unsere Geduld zu Ende ist.“


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 (v.l.) Die GdP-Landesvorsitzenden aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bremen bei der Bundesvorstandsitzung in Berlin: Michael Silkeit, Eberhard Schönberg und Dieter Oehlschläger.
Foto: (hwm)

Scharf verurteilten Bundesvorstand und Gewerkschaftsbeirat die Versuche einzelner Landesregierungen, den Protest der Polizei mit Auflagen und Restriktionen zu torpedieren. Freiberg: „Das Uniformverbot, das die hessische Landesregierung ausgesprochen hat, ist ein Akt nach Gutsherrenart. Seit Jahrzehnten demonstrieren Polizeibeamtinnen und Beamte in Dienstkleidung – in derselben Kleidung, in der sie Tag und Nacht für diesen demokratischen Rechtsstaat Gesundheit und Leben riskieren. Es ist ein Hohn, dass sie diese Uniform nicht anziehen dürfen, wenn sie selbst ihre demokratischen Rechte wahrnehmen wollen.“