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Tarifverhandlungen

GdP-Erfolg: Reallohnsteigerung erkämpft - Kürzungen in der Altersversorgung abgewendet

Potsdam/Berlin.

Als einen zufriedenstellenden Erfolg haben die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes im DGB die am späten Samstagabend, 28. März 2015, mit 4,6 Prozent Reallohnsteigerung im Gesamtvolumen getroffene Einigung in der Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in den Bundesländern bezeichnet.

Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP): "Unsere zahlreichen Warnstreiks und Demonstrationen haben sich gelohnt und dem Verhandlungsmarathon in der 4. Runde den entscheidenden Impuls gegeben. Dafür danke ich allen Kolleginnen und Kollegen die mit großem Einsatz gekämpft haben. Die Beschäftigten erhalten ab dem 1. März 2015 2,1 Prozent. Ab dem 1. März 2016 erhöht sich das Einkommen um weitere 2,3 Prozent, mindestens aber um 75 Euro. Damit konnte der Anschluss an den Tarifabschluss des Bundes gefunden werden.

Gleichzeitig konnten Eingriffe in das Leistungsrecht der VBL abgewehrt werden." Malchow forderte die Länder auf, das Ergebnis zeit- und inhaltsgleich auf den Beamtenbereich zu übertragen. Die Bundestarifkommission (BTK) der Gewerkschaft der Polizei nahm das Ergebnis mit großer Mehrheit an.

Kerstin Philipp, stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende und im Geschäftsführenden Bundesvorstand für den Tarifbereich zuständig: "Wir haben es geschafft, eine deutliche Reallohnsteigerung zu erreichen und Kürzungen in der Altersversorgung abgewehrt. Der erzielte Mindestbetrag von 75 Euro ist für die Beschäftigten gut, wichtig und richtig. Für meine Kolleginnen und Kollegen in den neuen Bundesländern ist es von großer Bedeutung, dass nach Jahrzehnten der Ungleichheit endlich auch eine stufenweise Angleichung der Jahressonderzahlung Ost an West erreicht werden konnte."