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GdP Hamburg sieht Realitätsverlust in der Hamburger SPD

Hamburg.

Der innenpolitische Sprecher der SPD Fraktion, Arno Münster hat Ende letzter Woche in einer Presseerklärung mit dem Titel: „Das bisher Erreichte kann sich sehen lassen“, erneut deutlich gemacht, dass er und die Hamburger SPD den Blick für die Realität in der Hamburger Polizei verloren haben. In der besagten Presseerklärung werden Maßnahmen aufgezählt, die aus Sicht der GdP ohnehin unumgänglich waren. Und dass man mit posttraumatisch belasteten Kolleginnen und Kollegen vernünftig umgeht, dürfte wohl eine Selbstverständlichkeit sein.

Weniger Personal, massiv verschlechterte Beförderungschancen und schlechte Zukunftsperspektiven, kennzeichnen aus Sicht der GdP Hamburg die aktuelle Situation.

Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der GdP Hamburg bezweifelt deshalb die Darstellung der SPD Fraktion: "Die Probleme in der Hamburger Polizei sind massiv und werden wahrscheinlich „nur“ noch von der SPD übersehen: Die Einstellungszahlen (250/Jahr) werden bei über 3.000 Pensionierungen in den nächsten 10 Jahren nicht ausreichen, die Struktur der Akademie der Polizei muss sich erst beweisen und die Aussichten auf ein verlässliches Beförderungssystem sind nach dem erwiesenen Wortbruch der Innenbehörde ausdrücklich nicht vorhanden!“

Kirsch weiter: "Was den Bürgerinnen und Bürgern in Hamburg vorgegaukelt wird, ist nicht mehr zu überbieten. Sowohl für Hamburg als auch für unsere Kolleginnen und Kollegen spiegelt es die Abgehobenheit der SPD wider, mit der Inneren Sicherheit umzugehen. Wir stehen weiter gern zur Verfügung, wenn es darum geht, der Hamburger SPD die Augen zu öffnen. Probleme gibt es genug! Wir sagen: Augen auf und die Probleme angehen: Einführung der zweigeteilten Laufbahn, Einstellungszahlen an die zu erwartenden