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Einstellungsoffensive jetzt!

GdP-Hamburg: Auflösung der Dienstgruppe "Präsenz" ist falsches Signal!

Hamburg.

Die geplante Auflösung der Dienstgruppe Präsenz wird von der Gewerkschaft der Polizei Hamburg ausdrücklich abgelehnt. Uwe Koßel, stellvertretender Landesvorsitzender: „Die geplante Auflösung der Dienstgruppe Präsenz ist das falsche Signal. Die Dienstgruppe Präsenz hat sich nicht nur an Brennpunktkommissariaten etabliert. Sie sind ein wichtiges Instrument zur Kriminalitätsbekämpfung. Darüber hinaus werden viele weitere wesentliche Aufgaben durch unsere Kolleginnen und Kollegen der DG P wahrgenommen. Hier wird versucht, ein riesiges Loch im Bereich der Dienstgruppen an den Polizeikommissariaten mit einem anderen Loch zu stopfen.“

Die Personalsituation an allen Hamburger Polizeikommissariaten ist extrem angespannt. Weitere Personaleinsparungen sind nicht mehr hinnehmbar.

Uwe Kossel weiter: „Die Belastungen unserer Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen der Hamburger Polizei ist insbesondere an der Überstundenzahl von fast einer Million abzulesen. Planbare Freizeit gibt es für die meisten Hamburger Polizeibeamten kaum noch. Neben fast 160 freien Stellen sind 300 Stellen im Bereich der Schutzpolizei seit 2004 abgebaut worden. Ende 2009 werden 151 weitere Stellen gestrichen. Damit muss endlich Schluss sein!“

Die GdP Hamburg fordert seit längerem eine Einstellungs- und Ausbildungsoffensive für die Hamburger Polizei. „Nur mit einer spürbaren Erhöhung im Bereich der Ausbildung für die Polizei kann der dramatischen Personalsituation begegnet werden. Die Innere Sicherheit muss in Hamburg wieder Priorität haben!“, stellt Uwe Koßel fest.