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GdP-Hamburg: Noch ein Wortbruch mit Ansage?

Hamburg.

Senator Ahlhaus kündigte im Rahmen seiner gestrigen Rede vor der Bürgerschaft zu den Vorgängen in Neuwiedenthal an, dass es „keine Sparmaßnahmen zu Lasten der Polizisten auf den Straßen“ geben werde. Diese Aussage wird von der Gewerkschaft der Polizei begrüßt. Hierzu der Landesvorsitzende der GdP, Uwe Kossel: „Der Senat scheint langsam in der Realität anzukommen. Es ist zu hoffen, dass die Aussage des Senators mehr Wahrheitsgehalt aufweist als die Versprechungen seines Bürgermeisters. Wir werden den Senator beim Wort nehmen.“

Zu den Äußerungen der Partei „Die Linken“, die die Polizei für die Eskalation der Gewalt verantwortlich machte, nimmt der Landesvorsitzende Kossel klar Stellung:
„Diese Partei ist eine Zumutung für die Hamburger Bürgerschaft. Wer unsere Kolleginnen und Kollegen in dieser Art und Weise diffamiert, stellt den Rechtstaat und damit die innere Sicherheit in Frage. Das lassen wir nicht zu!“

Als Gewerkschaft der Polizei werden wir auch in Zukunft nicht in einen Jargon verfallen, der Kriminelle öffentlich z.B. als „Abschaum“ bezeichnet. Die Verwendung einer solchen Vokabel ist für die Polizei Hamburg unwürdig und geeignet, vorhandene Problemlagen weiter zu verschärfen, die dann von den Kolleginnen und Kollegen bewältigt werden müssen.

Wir fordern, dass endlich kriminelle Gewalttäter schnell, konsequent und hart zur Verantwortung gezogen werden.