Zum Inhalt wechseln

Unsinnige Auffassungen über Bord werfen!

GdP-Hamburg: Polizeikommissar-Nachwuchs wieder alimentieren

Hamburg.

Uwe Koßel, Landesvorsitzender der GdP Hamburg verdeutlicht die Position der GdP: "Der unseligen Föderalismusreform sei Dank, befindet sich Hamburg in einem Konkurrenzkampf mit den anderen Bundesländern und der freien Wirtschaft um geeigneten Nachwuchs. Trotz sinkender Gehälter, Streichung der nicht mehr freien Heilfürsorge, längerer Wochenarbeitszeiten und der kompletten Streichung der Alimentierung während der ersten acht Monate hat Hamburg rückläufige Bewerberzahlen. Überrascht darüber ist höchstens die Führung der Polizei in Hamburg."

Dabei sind die Rahmenbedingungen alles andere als rosig: „Hamburg hat viel zu bieten: Unbezahlbare Wohnungen, teure Einzelhandelspreise und die Abschaffung der Ballungsraumzulage, die zum Beispiel in Bayern noch gezahlt wird.“

Nun ist Licht am Ende des Tunnels erkennbar! Eine zentrale Forderung der GdP, die bereits vor der Einführung der Hochschule der Polizei als wesentlicher Fehler kritisiert wurde, rückt wieder in den Fokus: „Endlich bekennt sich die Hamburger SPD zur Alimentierung des Polizeikommissarnachwuchses in Hamburg.“

Uwe Koßel weiter: „Alles war dem vorherigen Senat lieber, als Mitarbeiter einfach nur angemessen zu bezahlen. Zementierung des mittleren Dienstes in Hamburg, Wegfall der Heilfürsorge und mangelnde Aufstiegsperspektiven rächen sich jetzt. Die fehlenden Bewerberzahlen sprechen hier eine deutliche Sprache. Zu einer guten Werbung für Hamburg als Arbeitgeber gehört auch: eine moderne Polizeiausbildung auf hohem Niveau, ein demokratischer Führungsstil und zukunftsfähige Strukturen!“ Uwe Koßel: „Unsere Position ist eindeutig, es gibt ganz einfache Marktmechanismen: wer gutes Personal haben und halten möchte, der muss es auch angemessen bezahlen. Die GdP fordert seit der Abschaffung der Alimentierung deren Wiedereinführung vom ersten Tag an. Weitere Forderungen zur Heilfürsorge und zu einer Ballungsraumzulage, die den besonderen Rahmenbedingungen in Hamburg Rechnung tragen, stehen aber weiterhin im Raum“