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GdP-Hamburg: Quo vadis, Cuxhaven?

Hamburg.

Am 12. Januiar 2010 trafen sich in der Geschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Vertreter der Küstenländer und der Hafenwirtschaft mit dem Landesvorsitzenden der GdP Hamburg, Uwe Koßel. Hauptthema: Welche Folgen hat die Schließung des Wasserschutzpolizeireviers in Cuxhaven. Der Landesvorsitzende der GdP Uwe Koßel legte den Finger in die Wunde: „Sprechen die Verantwortlichen eigentlich bei solch gravierenden Entscheidungen miteinander? Während der Innensenator Anfang Dezember noch von Prüfaufträgen spricht, erklärt der Polizeipräsident Ende des Jahres, dass es nur noch um das Wie der Auflösung des Standorts Cuxhaven ginge.“

Uwe Koßel weiter: „In dieses Bild passt auch die Aussage des Pressesprechers der Polizei Hamburg, der Anfang Dezember in einem Interview mit dem NDR Hamburg Journal erklärte, dass es nicht vorgesehen sei, den Elbe-Vertrag zu kündigen. Mittlerweile erklärt die Innenbehörde, dass der Vertrag vorsorglich gekündigt sei, um Fristen zu wahren und das Abkommen fortzuentwickeln.“

„Uns haben auch die Sorgen und Befürchtungen der Vertreter der Hamburger Hafenwirtschaft erreicht. Hier wird die Kündigung des Elbe-Vertrages als großer Rückschritt für den Standort Hamburg
gesehen.“ Der Landesvorsitzende bringt es auf den Punkt: „Es geht um den Motor der Hamburger Wirtschaft und somit um Arbeitsplätze im Hamburger Hafen, die durch unkoordinierte Handlungen gefährdet sein können.“

„Wir fordert im Interesse aller Beteiligten die Verantwortlichen in Politik und Polizei auf, endlich der Öffentlichkeit und den betroffenen Polizeibeamten in Cuxhaven die Wahrheit ins Gesicht zu sagen. Es darf nicht länger ein solches Durcheinander in der Innenbehörde und der Polizeiführung geben!“ so Uwe Koßel anlässlich des norddeutschen Informationsaustausches.