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Koalitionsvertrag der Landesregierung weckt Wut

GdP Hessen plant Aktionen gegen Stellenstreichungen, Lohndiktat und Leistungskürzungen

Wiesbaden.

Nach jahrelangen Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen für die hessische Polizei durch Einführung der 42-Stunden-Woche, Wegfall der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage, Einfrieren von Zulagen auf das Niveau von 2004 und einem landesweiten Abbau von 960 Stellen haben die neuerlichen im Koalitionsvertrag der Landesregierung angekündigten Einschnitte das Fass zum Überlaufen gebracht.

Einsparungen beim Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung, der sogenannten Beihilfe, die Abkopplung von der Tarifentwicklung und erneute Stellenstreichungen veranlassen nun die hessische GdP an die Öffentlichkeit zu gehen.

Andreas Grün, hessischer Landesvorsitzender der GdP: „Das Maß ist voll! Was sind die Lobeshymnen seitens der Politik auf die gute Arbeit der Polizei wirklich wert, wenn sich die materiellen Rahmenbedingungen ständig verschlechtern. Statt die gerechte Wertschätzung unserer Arbeit zu erleben, will uns die schwarz/grüne Koalition eine Nullrunde in 2015 verordnen und uns bis 2019 von der allgemeinen Einkommensentwicklung abkoppeln“.

Die Straßenaktionen beginnen am 25. November in Kassel, Obere Königstraße, vor dem Rathaus.

Weitere Infostände u.a.:

Mittwoch, 26.November, 16-18 Uhr Hofgeismar, Fußgängerzone
Montag, 01. Dezember, 13.30 -18.00 Uhr, Darmstadt, Fußgängerzone
Donnerstag, 11. Dezember, 14.00 -18.00 Uhr, Frankfurt, Biebergasse

Den vorläufigen Höhepunkt der Proteste bilden zwei öffentliche Protestaktionen

am 15. Dezember

mit einer Kundgebung um 10 Uhr in Wiesbaden auf dem Kranzplatz, und
einer Demonstration ab 15.30 Uhr in Kassel vor dem Staatstheater sowie einer Kundgebung um 16.30 Uhr am Scheidemannplatz.