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GdP: M-V: Bekleidungskatalog endlich öffnen!

Schwerin.

In einem Schreiben an Innenminister Lorenz Caffier forderte heute der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine zügige Öffnung des Bekleidungskatalogs für alle Vollzugsbeamten. Schumacher wörtlich: „Vielen Kolleginnen und Kollegen erscheint die Administration der Zugangsrechte äußerst willkürlich und in keiner Weise nachvollziehbar. Warum dürfen beispielsweise Mitarbeiter der Kriminalpolizei keine Taschenlampen oder auch Verwendungsanzüge käuflich erwerben?“

Auch im Hauptpersonalrat der Polizei hat sich dieses Thema inzwischen zum „Dauerbrenner“ entwickelt. Initiativen des HPR der Polizei verliefen in der Regel im Sande und fanden weder im Finanz- noch im Einsatzbereich Beachtung. Darüber hinaus waren beide Referate sehr zurückhaltend mit ihren Begründungen für diese Verfahrensweise.

Schumacher weiter: „Die GdP hat durchaus Verständnis dafür, dass nicht Jedermann einen SEK-Einsatzanzug erwerben sollte. Aber die jetzige Verfahrensweise erhebt die Ausnahme zur Regel. Wir versprechen uns aus einer Öffnung eher sogar positive Effekte. Beispielsweise würde auf diesem Wege sichergestellt, dass nur polizeitaugliche Einsatzmittel und Ausrüstungsgegenstände zur Anwendung kommen.“

Da in der nächsten Zeit Verhandlungen zwischen Gewerkschaft der Polizei und Innenminister zu einem Attraktivitätsprogramm stattfinden werden, gehen wir davon, dass auch dieses Thema eingeordnet wird.