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GdP M-V: Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Keine Entwarnung! Bedenkliche Entwicklung bei einzelnen Delikten

Schwerin.

Anlässlich der heute von Innenminister Lorenz Caffier in Schwerin veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik 2013 (PKS 2013) sieht die Gewerkschaft der Polizei (GdP) keinen Grund für eine Entwarnung. Statt dessen bestätigt die PKS einmal mehr die Befürchtungen der GdP. So ist z.B. die Entwicklung der Wohnungseinbrüche in einigen Regionen besorgniserregend.

Der Landesvorsitzende der GdP Christian Schumacher erklärte dazu: „Mit 37,8 Prozent nimmt die Diebstahlskriminalität noch immer die traurige Spitze der heute veröffentlichten polizeilichen Kriminalstatistik ein. Sorgenkind für die Gewerkschaft der Polizei ist und bleibt dabei die gestiegene Anzahl von Wohnungseinbrüchen. Diese führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Es handelt sich dabei um Eingriffe in den intimsten Bereich der Menschen. Die Wenigsten können sich vorstellen, wie es ist, morgens sein Haus zu verlassen und bei der Rückkehr festzustellen, dass eingebrochen, die Wohnung durchwühlt und Wertgegenstände gestohlen wurden.“

Auch die Entwicklung der Computerkriminalität ist mehr als besorgniserregend. Steigerungsraten von 48,6 Prozent zum Vorjahr sprechen eine deutliche Sprache. Noch bedenklicher ist allerdings, dass zugleich die ohnehin schon schlechte Aufklärungsquote noch weiter gesunken ist.