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GdP M-V: Streit um "Demonstrationskultur" nicht auf dem Rücken der Polizei austragen!

Schwerin.

Anlässlich einiger Verlautbarungen demokratischer Parteien zur heutigen Befassung des Innenausschusses mit der Demonstration am 8. Mai in Demmin, forderte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher mehr Fairness im Umgang mit der Polizei. Schumacher wörtlich: "Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Diskussion um mehr "Demonstrationskultur" auf dem Rücken meiner Kolleginnen und Kollegen ausgetragen wird. Ich kann nicht erkennen, warum Polizisten, die das Versammlungsrecht durchsetzen sich während des Einsatzes verletzen und/oder in übler Weise beschimpfen lassen müssen und ihnen hinterher auch noch überzogenes Verhalten vorgeworfen wird."

Aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei ist die Überraschung der Linkspartei, über die Präsenz von Wasserwerfern und Polizeibeamten mit Diensthunden nicht nachvollziehbar.

Schumacher weiter: "Wasserwerfer und Diensthunde sind normale Einsatzmittel der Polizei, die bei vielen Demonstrationen bereits vorgehalten wurden. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass es dem Polizeiführer obliegt, wann diese präsentiert bzw. eingesetzt werden und dass der Einsatz wie immer nach bestem Wissen und Gewissen erfolgt."

Abschließend erneuerte Schumacher seine Forderung nach mehr Unterstützung für die Polizei. "Es kann nicht angehen, dass unmittelbar nach dem Einsatz durch linke Chaoten Angriffe auf Fahrzeuge unbeteiligter Polizisten erfolgen und ihren Familien unverhohlen gedroht wird und kaum eine Reaktion aus der Politik erfolgt."