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GdP M-V fordert ein besser auf die polizeilichen Belange abgestimmtes Arbeits-und Gesundheitsmanage-
ment

Rostock.

Ein auf die Polizei und ihre spezifischen Arbeitsbedingungen abgestimmtes Arbeits- und Gesundheitsmanagement forderten die Delegierten des 6. Ordentlichen Landesdelegiertentages der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Rostock. Den besonderen Belastungen und Beanspruchungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten könne nur mit einem stimmigen Konzept Rechnung getragen werden.

Christian Schumacher GdP-Landesvorsitzender: „In der gesamten Landespolizei, vor allem jedoch im Wach- und Wechseldienst ist die Grenze zwischen Be- und Überlastung längst überschritten. Der Krankenstand steigt in nie gekannte Höhen und wir befinden uns in einem Teufelskreis „Weniger Personal bedeutet höhere Einsatzbelastung, die immer mehr Polizisten krank macht, die wiederum dann im Dienst fehlen.“

Ein auf polizeiliche Belange angepasstes Arbeits- und Gesundheitsmanagement, so Schumacher weiter, das sowohl die „klassische“ betriebliche Gesundheitsförderung, als auch die Regelungen des Arbeitsschutzes beinhalte, soll zukünftig ein Bestandteil eines Attraktivitätsprogramms für die Landespolizei werden. „Wer verlangt, dass Polizistinnen und Polizisten immer länger im Schichtdienst arbeiten, der muss auch dafür Sorge tragen, dass sie dazu in der Lage sind.“

Die Gewerkschaft der Polizei wird noch im Frühjahr dem Innenminister ein entsprechendes Konzept übergeben.