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GdP Mecklenburg-Vorpommern fordert höheres Bekleidungsgeld

Schwerin.

In einem Schreiben an Innenminister Lorenz Caffier forderte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Michael Silkeit höheres Bekleidungsgeld für die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten der Landespolizei. Grund: zum Teil erheblich gestiegene Produktkosten.

Seit 2005 wird die Dienstbekleidung für Mecklenburg-Vorpommern wie für alle norddeutschen Länder durch das Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) geliefert. Das Land Mecklenburg-Vorpommern versprach sich durch die Kooperation und die Ausnutzung der dabei entstehenden Synergien deutliche Einsparungen. Diese scheinen jetzt zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen auszufallen. Das liegt vor allem an den deutlich gestiegenen Beschaffungskosten bei gleichbleibendem Bekleidungsgeld.

So hat eine Gegenüberstellung der GdP ergeben, dass sich insbesondere die Produkte erheblich verteuert haben, die in einem besonderen Maße für den täglichen Dienst benötigt und getragen werden, somit auch einem erhöhten Verschleiß unterliegen und in kürzeren Intervallen neu beschafft werden müssen.
Die Preissteigerungsraten liegen seit 2008 zwischen 18% und 65%. So stiegen z.B. die Kosten für Uniformblusen blau, lang und kurz um 45%, die für Uniformhemden blau, lang und kurz um 37% oder die für Pullover um 36%.

Silkeit wörtlich: "Ich erwarte nicht nur eine Anpassung des Bekleidungsgeldes, sondern auch eine regelmäßige Einbeziehung des HPR der Polizei. Das dürfte die Gewähr dafür sein, zukünftig zu plan- und regelmäßigen Anpassungen zu gelangen."