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Tarifrunde 2015

GdP-Mecklenburg-Vorpommern: Tarifbeschäftigte der Polizei im Warnstreik

Schwerin.

Die Verärgerung bei den Tarifbeschäftigten im Polizeidienst in Mecklenburg-Vorpommern wächst. Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden mit den Vertretern der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor dem kommenden Treffen mit den Arbeitgebern am 16. und 17. März den Druck auch in unserem Land erhöht. Mit der heutigen Warnstreikaktion verliehen 8000 Tarifbeschäftigte der öD-Gewerkschaften vor der Staatskanzlei in Schwerin ihrer Forderung nach einer Entgelterhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten Nachdruck. Zusätzlich verlangt unsere Gewerkschaft die zeit- und inhaltgleiche Übernahme des Tarifabschlusses für die BeamtInnen und Versorgungsempfänger. Die Planung der TdL auf eine Rentenkürzung von 20 % wird von uns deutlich abgelehnt.

Siegmar Brandt, stellvertretender Landesvorsitzender und Mitglied der Bundestarifkommission: „Schluss mit der Trickserei. Es ist Zeit für richtige Verhandlungen! Wir fordern eine angemessene Entgelterhöhung für unsere Beschäftigten die täglich gute Arbeit leisten. Hände weg von der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes.“

GdP-Landesvorsitzender Christian Schumacher: „Könnte es sein, dass Stellenabbau und Lohnverzicht im öffentlichen Dienst inzwischen verlässliche und sprudelnde Einnahmequellen für die Finanzministerin bedeuten? An eines kann und will ich mich aber nicht gewöhnen. Ich lasse mich nicht nach Gutsherrenart behandeln. Entgeltverhandlungen jetzt!“