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GdP Mecklenburg-Vorpommern beklagt die Zunahme der politisch motivierten Kriminalität 2013 im Land

Schwerin.

Als beklagenswert bezeichnete der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Christian Schumacher die Steigerung der politisch motivierten Kriminalität. Durch eine gute und professionelle Arbeit der Polizistinnen und Polizisten im Land M-V wurde zwar eine Steigerung der Aufklärungsquote erreicht, die politisch motivierte Kriminalität stieg aber im Jahr 2013 um über 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nun insgesamt 1.108 Delikte.

"Die Bereitschaft, gegen den Staat, seine Einrichtungen und seine Vertreter Gewalt einzusetzen und Kriminalität auszuüben, nimmt zu", so Schumacher.

Es darf dabei nicht vergessen werden, dass seit Jahren Polizeibeamtinnen und –beamte auch selbst Opfer von politischer motivierter Gewalt sind. Für Links- wie Rechtsextreme oder religiös-radikale Fanatiker sind Polizistinnen und Polizisten keine Menschen, sondern Zielscheibe des Hasses auf den demokratischen Staat.

Der GdP-Landesvorsitzende forderte daher von allen etablierten Parteien ein klares Bekenntnis zur Landespolizei sowie eine klare gelebte Abgrenzung gegenüber jeder Form von Gewalt und Extremismus.

„Ich erwarte insbesondere im Hinblick auf die Demonstrationen am 1.Mai in Rostock, dass sich friedliche Demonstranten von gewalttätigen Chaoten deutlich abgrenzen! Wer glaubt, für eine gute Sache zu demonstrieren, darf nicht mit denen sympathisieren, die sie mit Gewalt durchsetzen wollen!“

Der Landesvorstand
Ansprechpartner für Anfragen von Presse, Hörfunk und TV ist der GdP-Landesvorsitzende Christian Schumacher. Sie erreichen Herrn Schumacher telefonisch unter: 0172 - 3230111