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GdP NRW: Harte Verhandlungen haben sich gelohnt

Düsseldorf.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht in dem gestern Nacht gefundenen Ergebnis zur Anpassung der Beamtenbesoldung für 2013 und 2014 einen tragfähigen Kompromiss. „Anders als von Rot-Grün geplant, bekommen jetzt alle Beamten und Pensionäre deutlich mehr Geld“, sagte GdP-Landesvorsitzender Arnold Plickert. „Natürlich hätten wir uns eine 1:1-Übertragung des Tarifergebnisses gewünscht, andererseits müssen wir akzeptieren, dass das Urteil des Verfassungsgerichtshofs der Landesregierung einen Spielraum gelassen hat“, fügte er hinzu.

Als wichtiges Verhandlungsergebnis wertet der GdP-Vorsitzende auch, dass die Forderung der Landesregierung, bereits jetzt weitere Einsparungen bei der Besoldung der Beamten ab 2015 festzulegen, abgewehrt werden konnte. Über die weitere Entwicklung der Beamtenbesoldung wird die Landesregierung mit den Gewerkschaften jetzt nach Abschluss der nächsten Tarifverhandlungen Gespräche führen. „Damit ist klar, dass es ein Besoldungsdiktat wie im vergangenen Jahr nicht mehr geben wird“, sagte Plickert.

Das Verhandlungsergebnis sieht vor, dass die Besoldung in A 11 bis A 16 zwischen 5,57 und 4,13 Prozent steigt. „Trotz der zeitlichen Abkoppelung können sich alle Kolleginnen und Kollegen auf eine deutliche Nachzahlung freuen“, erklärte der GdP-Vorsitzende. Als großen Erfolg der Gewerkschaften wertet Plickert zudem, dass die Altersbezüge der Pensionäre im gleichen Umfang erhöht werden wie die Bezüge der Beamten. „Wir haben uns nicht spalten lassen! Die harten Verhandlungen der letzten zwei Wochen haben sich gelohnt“, sagte Plickert