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GdP NRW: Konsequente Beobachtung der Salafisten-Szene hat sich ausgezahlt

Düsseldorf.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht in der heutigen Festnahme von neun mutmaßlichen Unterstützern der Terrorgruppe Islamischer Staat ein wichtiges Signal, dass die Polizei in NRW konsequent gegen gewalttätige Salafisten und deren Anhänger vorgeht. „Junge Menschen, die von Deutschland aus die islamistische Terrorgruppe unterstützen, wissen jetzt, dass Polizei und Strafverfolgungsbehörden sie nicht nur intensiv beobachten, sondern auch die von Ihnen begangenen Straftaten konsequent ahnden“, sagte GdP-Landesvorsitzender Arnold Plickert. „Das wird auch diejenigen abschrecken, die bislang als heimliche Sympathisanten die Terrorgruppe Islamischer Staat unterstützt haben.“

Dass es der Polizei gelungen ist, heute gleich acht mutmaßliche Unterstützer eines Dschihadisten-Netzwerks in NRW festzunehmen, zeigt, dass Polizei und Verfassungsschutz die in den vergangenen Monaten in der Salafisten-Szene bereits durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen konsequent dafür genutzt haben, um Erkenntnisse über die internen Strukturen des Dschihadisten-Netzwerkes in NRW zu sammeln und Beweismittel sicherzustellen.

„Der heutige Schlag gegen die Unterstützer des Terrornetzwerks Islamischer Staat war gut vorbereitet. Die Polizei hat die gleichen Ermittlungsmethoden genutzt, wie wir sie auch bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität nutzen“, sagte Plickert. Es sei davon auszugehen, dass auch bei den heute durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen weitere Beweismittel sichergestellt werden konnten.