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GdP NRW: Weniger Verkehrstote sind das Ergebnis konsequenter Arbeit der Polizei

Düsseldorf.

In NRW ist die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr auf 526 gesunken. Das sind 24 Verkehrstote weniger als 2010. Im Vergleich zu 2011 sank die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen sogar um 108. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht in der rückläufigen Zahl der Verkehrstoten einen Erfolg der konsequenten Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei. „Hauptursachen der schweren Verkehrsunfälle sind überhöhte Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer. Beides lässt sich nicht durch Einmalaktionen verhindern, sondern nur dadurch, dass unsere Kollegen jeden Tag bei Wind und Wetter draußen sind, um Raser aus dem Verkehr zu ziehen“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Arnold Plickert.

Zugleich warnte Plickert vor der falschen Hoffnung, dass die Zahl der Verkehrstoten in den kommenden Jahren automatisch weiter sinken werde. „Der Rückgang bei den Verkehrstoten im vergangenen Jahr um 17 Prozent ist ein erfreulicher Trend, aber 2011 gab es einen Anstieg um 15 Prozent. „Das zeigt, wie schnell die Zahl der Verkehrstoten wieder steigen kann, wenn wir nicht genügend Polizisten haben, um wirksam gegen Alkoholsünder und Raser vorzugehen“, sagte Plickert.

Sorge bereitet der GdP zudem die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer. Deren Zahl stieg im vergangenen Jahr von 69 auf 81. „Radfahren wird immer populärer. Deshalb brauchen wir dringend ein Verkehrskonzept, dass auf die Bedürfnisse von Radfahrern Rücksicht nimmt“, fordert der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende.