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GdP-NRW: Abschlagzahlungen müssen schnell und unbürokratisch erfolgen

Düsseldorf.

Ein Teil der zum 1. September eingestellten Polizeianwärterinnen und -anwärter hat bislang kein Gehalt für den Monat September erhalten, obwohl die Gehälter bei der Polizei zu Monatsbeginn ausgezahlt werden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat deshalb das Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) aufgefordert, allen betroffenen jungen Polizeibeamten unverzüglich zumindest eine Abschlagzahlung auszuzahlen, damit sie ihre laufenden Kosten für Lebensunterhalt, Miete und Fahrten zum Ausbildungsort decken können.

„Viele junge Polizeianwärterinnen und -anwärter sind aus anderen Bundesländern nach NRW gekommen oder werden fern ab von ihren Heimatorten ausgebildet. Deshalb können sie nicht Monate auf die Auszahlung ihres Gehaltes warten,“ erklärte GdP-Vorstandsmitglied Volker Huß. Inzwischen hat das Landesamt für Besoldung und Versorgung gegenüber der GdP erklärt, dass die Auszahlung der Abschlagzahlung zügig erfolgen wird. „Wir werden darauf drängen, dass die Zusage jetzt auch vor Ort eingelöst wird“, betonte Huß. „Das Land erwartet viel von den angehenden Polizeibeamtinnen und -beamten. Deshalb haben die jungen Menschen, die sich für den Polizeiberuf entschieden haben, auch ein Recht, dass sie von Anfang an bei ihrer Arbeit bei der Polizei materiell abgesichert sind.“

Sollte es erneut zu Verzögerungen bei den Abschlagzahlungen kommen, wird die GdP die ausstehende Gehaltszahlung an die angehenden Polizisten zu einem politischen Thema machen, kündigte Huß an.