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GdP-NRW: Höheres Weihnachtsgeld wirkt sofort

Düsseldorf.

Der GdP-Vorsitzende Frank Richter hat die Landesregierung aufgefordert, das 2004 abgesenkte Weihnachtsgeld für Beamtinnen und Beamte unverzüglich wieder auf das ursprüngliche Niveau von gut 82 Prozent des Monatsgehalts anzuheben.

„Die Anhebung des Weihnachtsgelds der Beamten auf das ursprüngliche Niveau ist überfällig“, erklärte Richter, „weil die damalige Begründung für die Absenkung des Weihnachtsgeldes, die Haushaltsnotlage des Landes, hinfällig ist. Die Beamtem haben wesentlich mit zum Wirtschaftsaufschwung der vergangenen Jahre und zur Haushaltskonsolidierung des Landes beigetragen. Sie müssen jetzt auch von den gestiegenen Steuereinnahmen profitieren.“

Notwendig ist die Anhebung des Weihnachtsgeldes auf das ursprüngliche Niveau auch deshalb, um dem durch die Bankenkrise zu erwartenden Einbruch der Binnennachfrage entgegenzuwirken. „Eine Anhebung des Weihnachtsgeldes wirkt sofort“, erklärte Richter. „Es wäre ein wirksames Mittel, um sofort die Nachfragekraft der Beschäftigten zu stärken.“

„Bei der Bankenkrise hat die Politik gezeigt, dass sie kurzfristig Milliardenbeträge mobilisieren kann, wenn es notwendig ist. Der gleiche Maßstab muss jetzt auch gegenüber den Beschäftigten gelten“, fordert Richter.